Osteoporose kann jeden treffen


Kaum Medikamente verordnet
Osteoporose kann jeden treffen

Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) bemängeln: Obwohl ausreichend Wirkstoffe zur Verfügung stehen, werden Risikopatienten für Osteoporose kaum medikamentös behandelt – selbst, wenn sie bereits mehrfach Knochenbrüche erlitten haben.

Knochenschwund betrifft Frauen und Männer

In Deutschland leben etwa sechs Millionen Menschen, die wegen einer bestehenden Osteoporose ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche (Frakturen) aufweisen. Osteoporose, auch häufig als „Knochenschwund“ bezeichnet, bedeutet, dass Dichte und Stabilität der Knochen abnehmen und infolgedessen die Gefahr eines Knochenbruchs steigt. Professor Heide Siggelkow warnt vor den tiefgreifenden Folgen einer Fraktur: „Die eingeschränkte Mobilität führt zum Beispiel nach einem Oberschenkelhalsbruch häufig zu einer Einweisung ins Pflegeheim und zwanzig Prozent der Menschen mit einem Oberschenkelhalsbruch sterben direkt oder indirekt daran.“ Osteoporose ist schon lange keine reine Frauenkrankheit mehr, obwohl drei Viertel aller Osteoporose-Patienten Frauen jenseits der Wechseljahre sind.

Jeder kann etwas tun: Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und weitgehender Verzicht auf Alkohol und Nikotin gehören zu den vorbeugenden Maßnahmen gegen Osteoporose. Laut Siggelkow sind außerdem ein ausgeglichener Vitamin D- und Kalziumhaushalt für die Knochengesundheit wichtig.

Verschreibung knochenerhaltender Medikamente mangelhaft

„Es ist wichtig, […] die Patienten zu identifizieren, die ein deutlich erhöhtes Bruchrisiko haben, und sie dann vorsorglich medikamentös zu behandeln“, erklärt Siggelkow. „Leider werden in Deutschland viel zu wenige Menschen mit Osteoporose – selbst nach mehrfachen Brüchen – medikamentös behandelt.“

Dabei stehen verschiedene Präparate zur Verfügung. Man unterscheidet zum einen Medikamente, deren Wirkstoffe die Aktivität der knochenabbauenden Zellen hemmen, und zum anderen knochenaufbauende Medikamente. Zwei neue Wirkstoffe senken stärker als die bisher zugelassenen Präparate die Anzahl der Knochenbrüche: Abaloparatid und Romosozumab. Beide stehen kurz vor der Zulassung und erweitern laut Siggelkow das verfügbare Therapiespektrum.

Quelle: DGE

News

Sonnenbrille schützt vor Augenschäden

Nahaufnahme einer Frau mit Sonnenbrille vor einem Sonnenuntergang.

Ab UV-Index von 3 aufsetzen

Ob am Strand, auf der Terrasse oder im Gebirge: Dass man in der Sonne die Haut vor UV-Strahlen schützen muss, ist inzwischen selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen Schutz vor dem UV-Licht benötigen.   mehr

Gesund baden
Gesund baden

Tipps für Frauen und Mädchen

Sommerzeit ist Badezeit. Doch gerade nasse Badekleidung begünstigt Infektionen. Einige Regeln helfen Frauen, vorzubeugen.   mehr

Nicht jedes Medikament ist sicher
Nicht jedes Medikament ist sicher

Arzneimittelkauf im Urlaub

Medikamente im Urlaub spontan vor Ort kaufen? Das kann in manchen Ländern riskant sein. Gesundheitsexpert*innen warnen vor gefälschten oder minderwertigen Arzneimitteln und geben Tipps, wie sich Reisende vor gesundheitlichen Folgen schützen können.   mehr

Slushies können Kindern schaden
Slushies können Kindern schaden

Nicht zu viel davon genießen!

Bunt, eiskalt und süß: Slush-Ice-Getränke sind im Sommer vor allem bei Kindern beliebt. Doch das Vergnügen birgt Gefahren. Schon ein großes Getränk kann bei den Kleinen Kopfschmerzen, Schwindel oder sogar Bewusstseinsstörungen auslösen.   mehr

Bauchmigräne bei kleinen Kindern
Bauchmigräne bei kleinen Kindern

Bauchweh und Lichtscheu

Kinder leiden oft unter Bauchschmerzen. Tauchen sie immer wieder auf und werden dabei von Lichtscheu oder Kopfschmerzen begleitet, handelt es sich womöglich um eine Bauchmigräne.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Apotheke am Bayrischen Platz
Inhaber Michael Schwalbe
Telefon 0341/2 11 85 35
E-Mail apo.bayr.platz@gmx.de