Vitamin-C-Quellen im Winter


Mit Wintergemüse gut versorgt
Vitamin-C-Quellen im Winter

Beerenobst, Rhababer, Aprikosen – regionales frisches Obst sucht man in dieser Jahreszeit in den Lebensmittelgeschäften vergebens. Damit fallen einige Vitamin-C-Lieferanten aus. Wie lässt sich der Vitamin-C-Bedarf im Winter am besten decken?

Erwachsene benötigen etwa 100 Milligramm Vitamin C pro Tag. Davon liefert regionales Obst im Winter nur einen Bruchteil, meint Micaela Schmidt, Ökotrophologin bei der Barmer GEK. Obst im Vorfeld einzulagern, einzukochen oder zu trocknen sind nach Ansicht der Expertin allerdings keine echten Alternativen: „Vitamin C ist licht- und hitzeempfindlich und außerdem wasserlöslich, daher geht bei jeder Art von Verarbeitung ein Teil verloren.“

Wintergemüse als Vitamin-C-Lieferanten

Die Expertin empfiehlt stattdessen, auf regionales Wintergemüse zurückzugreifen. Kartoffeln, Brokkoli, Spinat, Tomaten, Gemüsepaprika, Rosenkohl und Grünkohl enthalten besonders viel Vitamin C. Schon 100 Gramm Rosenkohl decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Beim Kochen sollte man aber lieber eine etwas größere Menge, etwa 150 Gramm, verarbeiten, um den Verlust des wichtigen Vitamins durch die Zubereitung auszugleichen. Der Vitaminverlust beim Kochen lässt sich verringern, indem man Gemüse schonend mit möglichst wenig Wasser erhitzt. Einen besonders hohen Vitamin-C-Anteil hat Rohkost, etwa ein Spinatsalat mit Paprika und Tomaten.

Säfte: Vitamin-C-Drinks

Wer seinen Vitamin-C-Bedarf lieber mit Obst deckt, hat zwei Möglichkeiten: Säfte oder Importware wie Zitrusfrüchte. Besonders gut geeignet sind Säfte aus Zitrusfrüchten und schwarzer Johannisbeere. Spitzenreiter unter den Vitamin-C-Lieferanten ist Sanddornsaft: Er enthält pro 100 Milliliter Saft ganze 260 Milligramm Vitamin C. Allerdings kann sich in Säften viel Zucker verbergen. Kaloriensparender ist es daher, den Saft mit Wasser zu mischen: auf zwei Drittel Wasser je ein Drittel Saft.

Wichtig zu wissen: Nur wo Saft drauf steht, ist 100 Prozent Frucht drin. Nektare und Fruchtsaftgetränke sind mit Wasser und Zucker verdünnt. Fruchtsaftgetränke dürfen darüber hinaus chemische Zusätze wie Konservierungs- oder Farbstoffe enthalten. Echter Saft ist deshalb die gesündere Wahl.

News

Zoster-Impfung schützt das Gehirn

Ältere und jüngere Frau liegen zusammen gutgelaunt auf einer Picknickdecke im Gras.

Jede fünfte Demenz vermeidbar?

Die Zosterimpfung schützt offenbar nicht nur vor der schmerzhaften Gürtelrose. Neue Studien zeigen, dass sie auch vor Demenz bewahren kann.   mehr

Wärmepflaster gegen Schmerzen
Sitzende Frau massiert sich den unteren Rücken. Wärmepflaster können gegen Schmerzen helfen.

Schnelle Hilfe für den unteren Rücken

Eine falsche Bewegung – und schon zwickt es im unteren Rücken. Linderung versprechen da praktische Wärmepflaster. Doch in welchen Fällen helfen sie wirklich?   mehr

Ultraschall in der Schwangerschaft
Ultraschall in der Schwangerschaft

Wichtig und sicher

Nach unglücklichen Aussagen in einem Interview stellen medizinische Fachverbände klar: Die Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft sind für Mutter und Kind sicher.   mehr

Mit Nadeln gegen Rückenschmerzen
Mit Nadeln gegen Rückenschmerzen

Gute Option für ältere Menschen?

Viele Senior*innen leiden unter chronischen Rückenschmerzen. Doch gerade im fortgeschrittenen Alter gestaltet sich deren Behandlung oft als schwierig. Womöglich ist die Akupunktur eine gute zusätzliche Option.   mehr

Welches Zeitfenster ist das beste?
Welches Zeitfenster ist das beste?

Essen nach der Uhr

Immer mehr Deutsche sind zu dick. Der Wunsch nach Abnehmen ist deshalb ein Dauerbrenner – nicht nur als guter Vorsatz beim Jahreswechsel. Intervallfasten kann dabei helfen. Doch welches Zeitfenster ist das beste dafür?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Apotheke am Bayrischen Platz
Inhaber Michael Schwalbe
Telefon 0341/2 11 85 35
E-Mail apo.bayr.platz@gmx.de